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»Semmelnknödeln!« Von Karl Valentin zu leckeren Brotrezepten

[…] solang die Semmelnknödeln aus mehreren Semmeln gemacht werden, sagt man unerbitterlich: Semmelnknödeln. (Karl Valentin zu Liesl Karlstadt)

Wir umgehen die Diskussion, ob es nun richtigerweise Semmelknödel oder "Semmeln-Knödeln" heißen muss, und stellen Ihnen ein einfaches Rezept für Brotknödel vor. Wohl auch aus dem Grund, dass ofenfrische Brötchen von Morgengold seltener die Chance bekommen, einen altbackenen Zustand zu erreichen („War da nicht gerade noch ein frisches Brötchen? :-)“
 

Zutaten für das Grundrezept

  • 400 g altbackenes Brot (alternativ 8 bis 10 Brötchen oder Knödelbrot vom Bäcker)
  • 1/2 Liter Milch
  • 4 Eier
  • 50 g Butter
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. noch Grieß oder Mehl
 

Zubereitung

  1. Das Brot klein schneiden, mit warmer Milch übergießen und quellen lassen
  2. Die Butter mit den Eiern schaumig rühren
  3. Salz und Pfeffer dazugeben und dann die Masse über das aufgeweichte Brot geben
  4. Ist der Teig zu weich oder lässt sich nicht gut formen, dann noch Weizengrieß oder Mehl einrühren.
  5. Kurz warten und dann mit angefeuchteten Händen die Knödel formen.
  6. Am besten die Knödel in eine Frischhaltefolie einrollen und dann in heißem Wasser ca. 10 Minuten ziehen lassen (Das Wasser nicht kochen lassen).
 
Fertig ist eine wohlschmeckende Beilage zu einer deftigen Mahzeit, wie zum Beispiel einem Sauerbraten oder Pfifferlingen in Sahnesauce.
 
Semmel, Semmeln, Knödel, Knödeln 

Semmelknödel oder Semmelnknödel?

Und wie heißt es nun richtigerweise? Da können wir uns nur Karl Valentin anschließen, wenn er sagt: „Ich sag gar nix. Dös wird man doch noch sagen dürfen.
Aber einen guten Appetit wünschen wir Ihnen allemal :-)
 
Foto "Semmelknödel": © Robert Emprechtinger - Fotolia.com Robert Emprechtinger