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Mon Feb 06 06:00:00 CET 2012

Rund ums Frühstück

Sonntagmorgens beim Bäcker

Kurzgeschichten zum Frühstück: Was Klaudia Jeske "Sonntagmorgens um halb neun" begonnen hat, setzt Britta Heitmann mit "Sonntagmorgens beim Bäcker" fort. Lassen Sie sich überraschen. Wir wünschen Ihnen viel Frühstücks- und Lesevergnügen.

 
 
 

Von Britta Heitmann

 
Heftig atmend schlüpfte Alex durch die Hintertür der Bäckerei, riss sich sein T-Shirt vom Körper, zog das Polohemd mit dem Bäckerei-Logo an und band die lange Schürze vor seine Jeans. Gerade noch rechtzeitig betrat er den Verkaufsraum. Die Filialleiterin Frau Hansen hasste Unpünktlichkeit, und Alex brauchte diesen Nebenjob, wenn sein Traum vom eigenen Roller je in Erfüllung gehen sollte. Die Auslagen waren reichlich gefüllt, es duftete verlockend nach ofenfrischen Brötchen und süßen Backwaren. Frau Hansen schloss die Ladentür auf, vor der wie jeden Morgen schon einige Frühaufsteher warteten.
 
Alex kannte sie alle: Die übermüdeten Nachtschwärmer, die den Weg nach Hause mit einem „Coffee to go“ und einem Croissant antraten. Die getrennt lebenden Väter, die am „Papa-Wochenende“ mit ihrem Nachwuchs lange Diskussionen um geeignete Frühstücksbrötchen führten. Die Hausfrauen mit dem abgezählten Geld, die jeden Sonntag dieselben Brötchen nahmen. Die Rentner, die mit steifen Fingern umständlich in ihren Geldbörsen nestelten, bis sie auch den letzten Cent an Kleingeld aus einer Falte geborgen hatten.
 
Ob SIE wohl auch kam? Vor zwei Wochen war ein zauberhaftes Mädchen hier gewesen, sie hatte ihn sogar angesprochen. Seitdem mischte sich ein lachendes Mädchengesicht mit rotblonden Locken und funkelnden Augen in seine Rollerträume. Letzten Sonntag war sie nicht gekommen. Vielleicht war sie auch nur alle 14 Tage zum „Papa-Wochenende“ hier?
 
Die Schlange nahm kein Ende. Alex füllte die Tüten mit knusprigen Rundstücken, knackigen Körnerbrötchen, zimtigen Franzbrötchen, Laugenstangen und Butter-Croissants. Hin und wieder kam noch ein Stück Gebäck dazu. ...
 
 
 
 
Sonntagmorgens um halb neunWer wissen möchte, wie die Geschichte weitergeht, kann sich hier
eine pdf-Datei mit der kompletten Erzählung herunterladen.
Einfach das pdf-Symbol anklicken.
 

 

Über die Autorin.

Britta HeitmannBritta Heitmann kam 2003 über nebenberufliche Veröffentlichungen zu schifffahrtshistorischen Themen zum Schreiben. Ihre Leidenschaft für Krimis bewog sie 2006 dazu, auf die „schreibende Seite“ zu wechseln und selbst Krimi-Kurzgeschichten zu verfassen, von denen bereits zwei veröffentlicht wurden. Aber sie schreibt auch in anderen Formaten, wie z. B. kurzen „Kalenderblättern“ oder auch literarische Kurzgeschichten.
 
Veröffentlichungen:
„Totholz — Tödliche Vorkommnisse im Odenwald
(2. Preis beim Wettbewerb „Totholz“)
Kurzkrimi in „Mords Holz“, Sieben Verlag, September 2010
 
 „Dreaming of a White Christmas“
Kurzkrimi in „Gepfefferte Weihnachten oder wer hat die Gans gekillt “, Leda Verlag, Oktober 2010
 
"Mausi muss sterben"
Kurzkrimi in "Mörderische Ostsee Band 2", Windspiel-Verlag, November 2011
 
"Lebenslänglich"
Kurzkrimi in "Schöner Morden im Norden", Pendragon-Verlag, Februar 2012
 
 

Frühstücks-Steckbrief der Autorin:

  • Frühstückt jeden Morgen in ihrer Küche.
  • Am liebsten isst sie knackige Haferbrötchen oder Vollkornbrot, dazu gehört für sie ein großer Becher mit frisch gebrühtem grünen Tee.
  • Ihr Frühstück mag sie nicht zu süß, greift lieber zu Kräuterquark oder Geflügelaufschnitt.
  • An den Wochenenden fährt sie meist mit dem Fahrrad zum Bäcker und bedauert es, dass es ihr noch nicht gelungen ist, diese Aufgabe an ihre Familie zu delegieren :-)
  • Die Vorstellung, morgens ofenfrische Backwaren an der Haustüre vorzufinden, wann immer sie es sich wünscht, findet sie: Traumhaft!
  • „Schreiben“ bedeutet für sie, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und in andere Welten abzutauchen, die sie selbst gestalten kann.
 
Kundenmeinung
Zitatanfang
Ich möchte mich herzlichst für den tollen Service bedanken, es ist einfach wunderbar, wenn die Brötchen vor der Türe stehen, gerade bei diesen Temperaturen. Schön dass es Sie gibt, herzlichst Ihre
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